Bericht von der Bezirksversammlung 2019 in Greimharting

Die neue Bezirksvorstandschaft zusammen mit den ausgeschiedenen Mitgliedern

Greimharting/Chiemgau (hö) – Seine Jahresversammlung hielt der Bezirksmusikverband Inn-Chiemgau im Musikbund von Ober- und Niederbayern (MON) im voll besetzten Gemeindehaus von Greimharting ab. Gastgeber war die Blaskapelle Prien, die das heurige und dann 56. Bezirksmusikfest in der Marktgemeinde Prien am Chiemsee am Samstag, 1. Juni und am Sonntag, 2. Juni durchführen wird. Neben dem Bezirksmusikfest sind Ausbildungs- und Schulungsmaßnahmen die Hauptaufgabe beim Bezirksmusikverband.

 

Leonhard Eisner als Bezirksvorsitzender konnte unter den vielen Ehrengästen unter anderem die Bezirksräte Sebastian Friesinger, Sepp Hofer und Daniel Reuter sowie als Vertreter des Musikbundes Ober- und Niederbayern Vizepräsident Florian Bauer, das Mitglied des Musikausschusses Irmi Wohlmuth und Verbandsjugendleiter Benedikt Paul willkommen heißen. Stellvertretender Landrat Josef Huber vom Landkreis Rosenheim bezeichnete die Blasmusikanten als wertvolle Kulturträger, die in einer hektischen Zeit mit ihrer Musik für Entspannung sorgen. Huber versprach, auch zukünftig bei der Suche nach Übungsräumen unterstützend zu helfen und er zitierte Ludwig von Beethoven mit den Worten: „Musik ist eine höhere Offenbarung als jede Weisheit und Philosophie“. In einem weiteren Grußwort dankte Landtagsabgeordneter Otto Lederer auch namens des MON-Präsidenten Marcel Huber und seines Landtagskollegen Klaus Stöttner für die vielen Aus- und Fortbildungs-Aktivitäten und er sagte: „Musik ist heute allgegenwärtig, kann allerorten und rund um die Uhr gehört werden, dennoch wären Bayern und die Welt ärmer, wenn wir keine Blasmusik hätten. Wer Musik nicht liebt ist nur ein halber Mensch, wer Musik liebt ist ein dreiviertel Mensch und wer Musik macht ist ein ganzer Mensch“.

 

In seinem Rück- und Ausblick dankte Leonhard Eisner der Musikkapelle Griesstätt  für die ausgezeichnete Übernahme des letztjährigen Bezirksmusikfestes mit Marschwertung. Die Veranstaltung „Klingender Chiemsee“, die im Vorjahr dem Wetter zum Opfer fiel, soll heuer am Sonntag, 22. September neu angesetzt werden. Bezirks-Dirigent Christoph Danner aus Kiefersfelden bezeichnete die Wertungsspiele und eine Marschwertung mit einem erweiterten Angebot als wichtige Projekte. Bezirksjugendleiterin Michaela Haindl aus Evenhausen konnte von 181 Teilnehmern im letzten Jahr für das Silberne und Bronzene Leistungsabzeichen berichten, für heuer haben sich bereits wieder 183 Musikantinnen und Musikanten angemeldet. Für den 5. Oktober plant Michaela Haindl mit ihrer Stellvertreterin Antonia Mayr aus Eiselfing ein Jugendkapellen-Treffen im nördlichen Teil des Landkreises Rosenheim. Eine einwandfreie Kassenführung wurde Kassenverwalter Sebastian Unker aus Brannenburg durch Prüfer Martin Grick aus Rohrdorf bescheinigt. Sebastian Strohmayer als Dritter Vorstand der Priener Blaskapelle und Walter Freitag als Zweiter Vorstand der Feuerwehr Prien luden unter anderem mit zwei Kurzfilmen zu den Priener Festwochen (www.priener-festwochen.de) ein, dessen Höhepunkt das Bezirksmusikfest mit Kirchenzug nach Trautersdorf, mit ökumenischem Gottesdienst und mit einem Festzug durch Prien sein wird. Ab dem Jahr 2020 wird vom Bezirksmusikverband Inn-Chiemgau noch ein Ausrichter für das Bezirksmusikfest gesucht, hierzu sagte Leonhard Eisner: „Bitte geht in Euch, das Fest braucht nicht unbedingt ein Jubiläum oder ein Festzelt, da haben wir individuelle Gestaltungs-Möglichkeiten“. Kurz darauf gab es Applaus für die Musikkapelle Nussdorf am Inn für deren Ankündigung, 2023 das Bezirksmusikfest ausrichten zu wollen.

 

Bei den Neuwahlen unter der Leitung von Leonhard Neuner kam es zu folgenden Ergebnissen durch die 92 Stimmberechtigten aus 54 Vereinen bzw. Kapellen: Bezirksvorsitzender bleibt Leonhard Eisner aus Bad Aibling, seine neuen Stellvertreter sind Kathrin Kogler aus Nußdorf am Inn und Michael Morgott aus Thansau, unverändert bleiben Christoph Danner und Bernd Eutermoser (Neubeuern) die Bezirksdirigenten, die Jugendförderung bleibt in den Händen von Michaela Haindl und Antonia Mayr, bestätigt wurden auch Kassenverwalter Sebastian Unker und Schriftführerin Anni Markl (Bad Aibling), Beisitzer bleibt Martin Obermair aus Flintsbach, neuer Beisitzer (für Michael Morgott) wurde Martin Kloska von der Stadtkapelle Rosenheim, als Kassenprüfer wurden Martin Grick und –neu-  Markus Burlefinger (Wasserburg) gewählt. Leonhard Neuner aus Baiern war seit 2010 stellvertretender Bezirksvorsitzender, er wird auch fortan bei der Fortbildung für fortgeschrittene Dirigenten die Organisation übernehmen. Für seine bisherigen Verdienste bekam er die Bezirks-Ehrennadel in Gold des Musikbundes Ober- und Niederbayern. Hans Reger aus Bad Feilnbach war 24 Jahre lang in verschiedenen Ämtern, zuletzt als stellvertretender Bezirksvorsitzender für die regionale Blasmusik im Ehrenamt unterwegs, er erhielt ebenfalls die Ehrennadel, zudem wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. „Ihr seid zwei sehr gute Vorbilder für unseren Nachwuchs“, so Leonhard Eisner zu seinen bisherigen und nunmehr geehrten Stellvertretern. Ehe Florian Bauer einen Fachvortrag zur Datensicherheit hielt bedankte sich namens des Musikbundes Ober- und Niederbayern Irmi Wohlmuth für die gute Zusammenarbeit mit dem Bezirk. Angeregt wurde, dass sich interessierte Musikkapellen für Auftritte bei der Internationalen Grünen Woche 2020 in Berlin bei Anton Hötzelsperger, Telefon 08051-3604 (anton-hoetzelsperger@t-online.de) ab sofort anmelden können.  In der weiteren freien Aussprache informierte Vorstand Simon Pertl von der Musikkapelle Aschau i. Chiemgau, dass diese auf der Suche nach einem festen Dirigenten ist und sich über Bewerbungen sehr freuen würde.



« vorherige Nachricht

Vereinsverwaltung

Partner

dvo-Verlag